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29.12.2020

Wer baut, der kann was berichten – der LUPO im neuen Gewand


Im November 2020 war es endlich soweit. Die Bagger rollten auf unserer Sportanlage an, um mit den Vorbereitungen für die geplante Traglufthalle zu beginnen.

In Kürze war der LUPO eine riesige Baustelle. Der Asphalt auf dem gesamten Weg vom Parkplatz bis zum Ende von Platz 6 wurde aufgebrochen und entsorgt. Und auf dem Parkplatz entstand ein ca. 1m breiter Graben mit ca. 150 cm Tiefe, um die Versorgungsleitungen für Gas, Wasser und Strom anzuschließen.

Auf dem Zugangsweg zu den Plätzen bis zur Mitte von Platz 6 lief der Graben weiter. So können die Leitungen später an dieser Stelle in die Halle hineingeführt werden. Die dichte Hecke zwischen Platz 6 und der Wiese wurde hier auf einer Breite von 3m entfernt, damit auf der Wiese vor der Ballwand die Technik für die Versorgung der Halle aufgebaut werden kann.

Während der Arbeiten ergaben sich einige Änderungen und Verbesserungen, die unserer Meinung nach sinnvoll und notwendig waren. U. a. stellten wir fest, dass nach dem Verfüllen der Gräben der Asphalt noch mehr Nähte aufweist, sprich die fertig gestellten Wege wären hässlicher als vorher. Deswegen entschieden wir kurzfristig

  • den gesamten Bereich zu pflastern. Eine deutlich attraktivere Lösung im Vergleich zum Asphalt. Pflastersteine können auch jederzeit, z. B. bei Lücken, an einzelnen Stellen wieder ausgebessert werden.
  • Zusätzlich den Bereich neben dem Rebound Ace Kindercourt zu verbreitern, um später das Parkangebot für Fahrräder zu verbessern und hier ebenfalls zu pflastern
  • und vor Platz 2 und 3 ebenfalls neu zu pflastern, damit ein einheitliches Gesamtbild entsteht.

Das bedeutete zwar eine deutlich höhere Investition, aber eben eine sinnvolle. Und eine einmalige Chance, den Club in diesen Bereichen aufzufrischen und attraktiver zu gestalten.

Um der Eintönigkeit des grauen Pflasters entgegenzuwirken und den von den Plätzen mit Tennisschuhen transportierten roten Sand farblich „aufzunehmen“, entschieden wir uns für gemusterte Pflastersteine. Sie können entsprechende Fotos bereits in der Galerie besichtigen.

Zur Beleuchtung wurde von uns eine schlichte Lampe in Anthrazit ausgewählt, die später in Abständen von ca. 10m den gesamten Weg bis zum Halleneingang beleuchtet.

Als Eingang zur Halle haben wir eine Stelle zwischen Platz 2 und 3 ausgewählt. Aufgrund des Höhenunterschiedes zwischen dem Weg und Platz 6 war dies die einfachere Variante den Zutritt zu ermöglichen. Außerdem gelangen unsere Tennisspieler so auf diese Art in die Halle an der Schnittstelle zwischen zwei Plätzen und keiner muss deshalb über sämtliche Plätze laufen. Eine praktische und einfache Lösung. Deshalb wurde hier bereits der Zaun aufgeschnitten und in den nächsten Wochen werden wir ein Tor anfertigen lassen, das im Winter einfach ausgehängt wird, um den Zugang zu ermöglichen. Im Sommer wird dann das Tor quasi den Zaun ersetzen.

Auch über die Befestigung der Halle haben wir lange nachgedacht. Nachdem ursprünglich Betonfundamente zur Befestigung der Halle vorgesehen waren, erschien uns nach Abwägung aller Tatsachen eine sogenannte „Anker“ Befestigung praktikabler und kostengünstiger. Bei diesen Ankern handelt es sich um riesige, ca. 150cm lange Schrauben, die mittels einer Maschine im Abstand von ca. 1m in die Erde gerammt werden. Hintergrund für diese Entscheidung war die Berechnung des Prüfstatikers. Nach seiner Auskunft hätten wir die doppelte Menge Beton benötigt wie ursprünglich geplant. Eine Kostenfalle! Um ca. 50.000 € wäre die Rechnung höher gewesen, als mit der Variante der Anker. Bei vermutlich gleichem Resultat!

Nachdem bereits Anfang Dezember eine Spezialfirma aus Holland eine Zugprobe mit den Ankern an verschiedenen Stellen durchgeführt hat, werden voraussichtlich im Januar die Anker auf den Plätzen 4 -6 eingebaut.

Auch in den letzten 14 Tagen vor Weihnachten ist noch einiges passiert.  So wurde die Bodenplatte hinter der Hecke betoniert, um hier später eine Holzhütte zu bauen, in der die benötigte Technik untergebracht wird. Außerdem soll hier im Sommer die Halle gelagert werden.

Den Zugang zu dieser geplanten Holzhütte mit der Technik lassen wir ebenfalls pflastern. Und um einen vernünftigen Zugang zu den hinteren Außenplätzen an schönen Herbsttagen zu gewährleisten, lassen wir noch einen Zugangsweg über die Wiese zum Platz 9 pflastern.

Der Club wird also noch längere Zeit eine Baustelle bleiben, insbesondere weil im Januar auch die Platzsanierung der Plätze 1 – 3 starten wird.

Liebe Mitglieder, ihr könnt euch also auf eine „runderneuerte“ schönere Anlage freuen ab der Sommersaison 2021 – soweit Corona es zulässt.

In diesem Sinne wünschen wir allen Mitgliedern einen guten Übergang in das neue Jahr.

Schöne Grüße, Euer Sportwart

Autor: CS / CB

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