2. Damen-Bundesliga Süd 2018 / Spielplan und Ergebnisse

 

10.5. Do TC GW Luitpoldpark TC BW Dresden Blasewitz 5:4
13.5. So TC BW Vaihingen-Rohr TC GW Luitpoldpark 4:5
18.5. Fr TC Bad Vilbel TC GW Luitpoldpark 6:3
10.6. So TC GW Luitpoldpark MTTC Iphitos München 9:0
17.6. So TC Großhesselohe TC GW Luitpoldpark 7:2
24.6. So TC GW Luitpoldpark TSC Mainz 4:5

 

6. und letzter Spieltag zuhause im LUPO

Da war es auf einmal wieder – das Abstiegsgespenst! Die LUPO Damen hatten doch 3 Mal gewonnen! Da ist der Klassenerhalt doch sicher?!
Was war passiert? Im fernen Bad Vilbel, deren Mannschaft als Aufsteiger schon feststand, trat der TC Großhesselohe an, und machte bei der Abgabe der Aufstellung dieses Spieltages einen Fehler. Es folgte eine Reihe von weiteren Fehlern, oder Unterlassungen seitens des Oberschiedsrichters, und er wertete das Spiel 9:0 für Bad Vilbel. Großhesselohe legte Protest ein, über den  nicht zügig entschieden wurde, und nun griff die Unsicherheit um sich. Rechnerisch war es klar, dass noch 4 Mannschaften mit 6:6 Tabellenpunkten enden könnten, und dass es auf die Matchpunkte – oder gar die Sätze – ankommen würde, welchen Platz man in der Endabrechnung belegt. Wir hatten ausgerechnet, dass den LUPO Damen eine 4:5 Niederlage noch reichen würde, um ans ‚rettende Ufer’ zu kommen. Die Spielerinnen hätten so gerne gewonnen, aber es wurde - zum Glück - nur diese 4:5 Niederlage. Und ja, es kam zum Schluss auf die Sätze an. Matchpunktgleich mit Dresden (28:26) hatte Dresden mit 3 Sätzen mehr (63:58) die Nase vorn. Die LUPO Damen belegten mit 60:61 Sätzen den ausgezeichneten 3. Tabellenplatz.
Vor lauter Rechnerei trat fast das Sportliche in den Hintergrund. Dabei war es ein schöner, harmonischer und sportlich geprägter Spieltag mit netten Mainzer Gästen – und es hat auch an diesem letzten Spieltag nicht geregnet!
Und übrigens, heute am 6. Juli ist über den Protest von Großhesselohe immer noch nicht entschieden worden.....
Im Bild unsere Nr. 1, Julia Grabher (links) bei ihrem - wegen Verletzung - einzigen Einsatz im LUPO, zuammen mit Doppelpartnerin Dia Evtimova am 10. Juni gegen Iphitos.
 

5. Spieltag – zweites Lokalderby gegen/beim TC Großhesselohe

Wenn die Nummer 1 und die Nummer 2 in der Aufstellung fehlen, dann wird die Luft gleich viel dünner! Das Verletzungspech hatte uns wieder eingeholt – Julia Grabher hat nach den beiden Siegen im Einzel und Doppel gegen Iphitos neuerlich Knieprobleme bekommen. Das Turnier dieser Woche in Essen – wo sie an Nr. 3 gesetzt gewesen wäre – musste sie streichen. Sesil Karatantcheva kann an der Qualifikation in Wimbledon teilnehmen – sie musste sich bereits auf Rasen vorbereiten. So war die Ausgangs-Situation für unsere Damen sehr schwierig, zumal die Mannschaft von Großhesselohe – mit dem Rücken zur Wand stehend, stark antreten musste, um sich noch eine Chance für den Klassenerhalt zu erarbeiten.

Alle Einzel gingen leider verloren – bis auf das an Position 1, wo unsre Nr. 3, Anastasia Zarycka, auf die Nummer 1 von Großhesselohe – Valentyna Ivakhnenko - traf. Anastasia, die aktuell rund 130 Plätze in der Weltrangliste hinter Ivakhneno steht, zündete ein Feuerwerk, und ließ der Gegnerin keine Luft! 6:1/6:2 für Nastia war das Traum-Ergebnis, Traum-Ballwechsel inklusive! Auch im Doppel zauberte Nastia an der Seite von Dia Evtimova, (7:6/6:3), sodass am Ende für die LUPO Damen (nur) 2 Matches auf der ‚Haben-Seite’ standen.  Etwas ernüchternd nach den schönen Erfolgen, aber kein Weltuntergang! (im Bild Anastasia Zarycka).
Interessant dürfte der letzte Spieltag am Sonntag, 24. Mai – zuhause im LUPO – werden. Nach einer 4:5 Niederlage gegen Dresden am 5. Spieltag dürfte Mainz noch einmal stark auftreten – eine gute, sportliche Begegnung ist zu erwarten!

4. Spieltag: Ein besonderer Spieltag!
Das war der 10. Juni 2018 -  angefangen mit dem Traumwetter!
Dann der ganz wichtige Termin für die Damen: die Mannschaftsphotos wurden gemacht, die wiederum von unserem langjährigen Begleiter und Gönner, Horst Huber, Bayern Tennis, ‚geschossen’ wurden (herzlichen Dank, Horst!).
Und dann natürlich ‚Lokalderby’ – das ist immer ein besonderer Anlass, auf den man sich freut – gibt ja im Sport nichts Spannenderes!
 

Wir waren glücklich, dass die verletzungsgeplagte Nr. 1,  Julia Grabher, unseren vielen Zuschauern endlich ihr beeindruckendes Tennis zeigen konnte – wenngleich wir uns jetzt schon wieder Sorgen machen müssen. Und darüber, dass unsere Nr. 6, Eva-Marie Voracek, endlich aus USA zurück war, wo sie sehr erfolgreich in der Mannschaft der Loyola Marymount University spielte – und sich sogar für die Nationalen Meisterschaften qualifiziert hatte.
Die Mannschaft ist komplett angetreten, und darauf sind wir stolz!
Am Ende des Spieltages stand ein 9:0 Sieg für uns zu Buche, ein vorläufig zweiter Platz in der Tabelle, und der Klassenerhalt war gesichert.

Das Foto zeigt 13 der 16 Spielerinnen im Kader: Julia Grabher, Sesil Karatantcheva, Anastasiy Zarycka, Dia Evtimova, Julia Thiem, Eva-Marie Voracek, Eva-Maria Hoch, Louisa Junghanns, Verena Gantschnig, Luzia Obermeier, Julia Rehberg, Michaela Niedermeier, Annika Pschorr,
und Team-Captain Marc Herter.
Aus dem Kader fehlen im Bild: Ana Jovanovic, Nicole Gadient und Oana Danescu

 

Englische Wochen in der 2. Bundesliga Damen

So könnte man den Spielplan unserer Damen im Mai 2018 nennen: 10., 13. und 18. Mai – 3 Begegnungen in nur 9 Tagen – davon nur einmal im LUPO, und 2 Auswärtsspiele mit insgesamt rund 1300 KM Fahrtstrecke nach Vaihingen und Bad Vilbel und zurück.
Nach einer langen Pfingstpause geht es dann am 10. Juni weiter mit dem Lokalderby gegen Iphitos als Heimspiel!
Im Folgenden eine chronologische Zusammenfassung unserer ‚Englischen Wochen’:
Auftakt am 10. Mai 2018 – bei Traumwetter – Heimspiel gegen Dresden Blasewitz
Aber gleich zu Beginn ein Wermutstropfen: unsere Nr. 1, Julia Grabher, laborierte an einem lädierten Knie. Wir beschlossen, sie zu schonen im Hinblick auf das nächste wichtige Spiel, welches schon 3 Tage später auf dem Programm stand.
So kam es zum Einsatz von 2 Spielerinnen aus dem Regionalliga-Kader – sozusagen an der ‚Nahtstelle’ zwischen erster und zweiter Mannschaft: Verena Gantschnig und Oana Danescu.
Unsere neue Nr. 2, Sesil Karatantcheva, führte mit 6:1 und 2 Matchbällen beim Stand von 5:3 – dann griff die Nervosität nach ihr – gefördert von dem Wunsch, das erste Spiel im neuen Club unbedingt gewinnen zu wollen! Im Matchtiebreak (4:10) schien Sesil wie gelähmt, während sich Gegnerin Alexandra Cadantu in einen wahren Rausch gespielt hatte und jede, aber auch jede Linie traf.
Aber Sesil hat schon vorher auf der Bank bei Anastasia Zarycka ganze Arbeit geleistet! Anastasia lag nämlich 1:6/0:4 zurück, konnte das Match drehen und gewann den MTB mit 10:4!
Dia Evtimova hatte es mit der Bayerischen Nachwuchshoffnung Lara Schmidt – in Diensten von Dresden Blasewitz – zu tun. Im ersten Satz war es ein schwerer Kampf, aber letztlich siegte die Erfahrung von Dia mit 7:5/6:1.
Unsere Julia Thiem, die uns schon so viele unglaubliche Siege bescherte, hatte am Donnerstag einen rabenschwarzen Tag – ihr sonst üblicher Kampfgeist schien einer allgemeinen Schwäche gewichen, was sich im unüblichen score ausdrückte. Schwamm drüber – passiert halt mal.
Ganz groß raus kamen unsere beiden ‚Ersatz-Spielerinnen’.
Oana Danescu an Position 6 überzeugte mit einem 6:1/6:1-Sieg, und an Position 5 zeigte die Trainerin unserer LUPO-Kinder, Verena Gantschnig, eine Klasse Leistung und siegte 6:4/6:4 – lautstark und begeistert unterstützt von ihren Schülern und vielen LUPO Mitgliedern.
‚Nur noch ein Doppel...’ – nach dem Stand von 4:2! – Dass auch das schwer werden würde gegen die starken Dresdner Doppelspielerinnen war klar. Doch Anastasia Zarycka und Dia Evtimova zündeten ein wahres Doppel-Feuerwerk und holten mit 6:1/6:1 den 5. Punkt!
Somit konnten wir als einziger Münchner Verein den ersten Spieltag siegreich beenden!
im Bild unten von links: Anastasia, Verena, Julia, Sesil, Dia und Oana

 

 

2. Spieltag am 13. Mai auswärts beim TC BW Vaihingen
Wir reisten fast komplett an. Nur an Nummer 6 fehlte uns noch Eva-Marie Voracek, die immer noch in USA mit den nationalen Meisterschaften beschäftigt ist (kommt davon, wenn man so gut spielt während der Saison!). Michi Niedermeier komplettierte die Mannschaft. Sie hatte es schwer mit einer jungen Spielerin, Inasse Hamouti, die sehr gezielt aufgebaut wird. Michi spielte ordentlich mit – musste die Punkte aber meistens der Gegnerin überlassen. Aber, und viel wichtiger: Michi verbreitete im Team einfach nur gute Laune!
Julia Grabher war hoffnungsfroh angereist – das Knie war wieder weniger mit Schmerzen belastet – und auch wir waren froh, dass unsere Nr. 1 spielen konnte und wollte. Aber – ein heftiger Schritt gleich im ersten Spiel lies alle Hoffnung dahinschmelzen. Schnell war klar, dass auch im Doppel nichts mehr gehen würde. Mit einer Ersatz-Spielerin konnten wir nicht anreisen, da daheim die Personaldecke für die zweite Mannschaft in der Regionalliga dünn wurde. So waren wir gleich einmal mit 2 verlorenen Matches belastet. An diesem Spieltag ist besonders Julia Thiem zu erwähnen! Sie rettete in einem unglaublichen Match gegen die erfahrene Kathrin Wörle-Scheller, ehemalige Fed-Cup-Spielerin, im MTB den 4. Einzelpunkt für die wiederum günstigere Ausgangssituation mit 4:2 vor den Doppeln. Wieder nur ein Doppel... Und wieder waren es Anastasia uns Dia, die mit 6:0/6:2 in überzeugender Weise den 5. Punkt holten!
Nicht nur unser Mannschafts-Coach Marc Herter hat unglaublich viel zum Sieg beigetragen, Dank sei auch dem ‚Gast-Bank-Coach’ Marc Meigel gesagt!

Gespannt schauten wir auf die Tabelle an diesem Abend, und konnten es selber kaum glauben: Tabellenführung, und die einzige noch ungeschlagene Mannschaft vor Bad Vilbel und Mainz, die allerdings beide erst einen Spieltag absolviert hatten.
Im Bild unten von links: Sesil, Julia Thiem, Anastasia, Michi, Dia - unten Julia Grabher

 

3. Spieltag am 18. Mai, Freitag!, auswärts beim TC Bad Vilbel

Eigentlich hätte es genau so gut ein Freitag der 13. Mai sein können! Denn die meisten Vereine der 2. Bundesliga Süd waren kalt davon überrascht worden, dass der Spielbeginn auf 13 Uhr festgelegt wurde – wohl mit der Begründung, dass das in der 1. Bundesliga auch so sei, und trotz des bestehenden Beschlusses, dass die Spiele der 2. Bundesliga Damen IMMER um 11 Uhr beginnen. Unnötige Härte also für die anreisenden Mannschaften. Wir jedenfalls kamen aus Bad Vilbel (Nähe Frankfurt) dann glücklich um Mitternacht wieder nach München zurück. Auch sonst war der Spielverlauf eher passend zu einem Freitag dem 13.! Unsere Nummer 1, Julia Grabher, wurde weiterhin geschont. Die Matches an Position 1 bis 3 konnten gewonnen werden durch Sesil Karatantcheva, Anastasia Zarycka und Dia Evtimova. Unsere Spielerin an Position 4, Julia Thiem, hatte es mit einem Vollprofi aus Bulgarien zu tun – derzeit Nummer 503 der Weltrangliste, aber eigenartigerweise in der deutschen Rangliste schlechter bewertet als Julia (da stimmt doch was nicht am System?!). Verena Gantschnig spielte gegen Mara Guth aus Hessen – erst 14 Jahre alt, aber von ‚Beruf’ schon ‚Tennis-Wunderkind’: Orange Bowl, Jugend-National-Team, Porsche-Junior-Team...ist alles schon geboten. Verena spielte gutes, mutiges Tennis – konnte aber gegen dieses ‚Förder-Paket’ nicht ankommen. Hoffnungen auf den 4. Punkt in den Einzeln erwachten, als unsere Nicole Gadient (Schweiz) den ersten Satz gegen Miriam Siljic (Kroatien) im Matchtiebreak gewinnen konnte. Doch die sehr langsamen Plätze spielten Siljic mächtig in die Karten – der Ball war nicht ‚totzukriegen’ – immer wieder kam er zurück. Im Matchtiebreak (6:10) mussten die Hoffnungen auf die günstige 4:2-Ausgangsposition für die Doppel begraben werden. Den Druck, 2 Doppel gewinnen zu müssen, konnten unsere Damen leider nicht in positive Energie umsetzen. Alle 3 Doppel gingen verloren gegen stark spielende Gegnerinnen. Vielleicht lag es an der Kälte? Jedenfalls waren wir alle durchgefroren – und natürlich auch etwas traurig – denn das erneute 5:4 wäre drin gewesen.
Aber: es war schön beim TC Bad Vilbel – gastfreundliche Atmosphäre, Clubmitglieder, die für die Bundesliga begeistert waren und zahlreich zuschauten, gute Verpflegung für die Spielerinnen, und eine Anlage, wie sie nur möglich ist, wenn die Stadtregierung ‚tennisfreundliche’ Entscheidungen trifft.
Im Bild von links: Ehrenpräsi Jochen Laaß, Verena, Nicole, Julia, Dia, Anastasia, Sesil


Nach der Pfingstpause geht es weiter am 10. Juni mit dem Lokalderby gegen den MTTC Iphitos auf heimischer Anlage.

 

Grandioser Spielplan!

Jetzt müssen unsere Damen nur noch gut spielen in der 2. Bundesliga Süd 2018! Den Auftakt macht die Begegnung gegen Dresden-Blasewitz , genau wie im vergangenen Jahr, nur zum Glück dieses Jahr als Heimspiel, und hoffentlich mit einem besseren Ergebnis. Dann gehen die LUPO Bundesliga Damen für 2 weitere Begegnungen in Stuttgart-Vaihingen und Bad Vilbel auf Reisen. Hoffentlich wird es mit einem guten Zwischenstand in die Pfingstpause gehen. Am 10. Juni kann das Münchner Damen-Tennis-Festival beginnen. Aus Sicht des LUPO ist der Auftakt am 10.6. das Lokalderby gegen Aufsteiger Iphitos. Am Sonntag darauf, 17.06., das nächste Lokalderby – aber auswärts – beim TC Großhesselohe. Der letzte Spieltag am Sonntag 24.6. bringt uns als Gegner den zweiten Neuling in der Liga, den TSC Mainz, und hoffentlich einen Grund, sich über eine gute Saison zu freuen!

 

Nach Rücktritten von Mannschaften in der 1 Damen Bundesliga kam viel Bewegung in die Liga. Die LUPO Damen haben das Glück, dadurch als Nachrücker auch 2018 in der 2. Damenbundesliga Süd antreten zu können.

Letzte Änderung 25.6.2019, 8:47:06.