Bundesliga →DTB nuLiga 2. Bundesliga Damen   


 

2. Damen-Bundesliga Süd 2017

 

14.5. So TC BW Dresden Blasewitz TC GW Luitpoldpark 6:3
21.5. So TC GW Luitpoldpark TC Großhesselohe 1:8
28.5. So TC Olympia Lorsch TC GW Luitpoldpark 6:3
03.6. Sa TC GW Luitpoldpark TC BW Vaihingen-Rohr 6:3
05.6. Mo TC Ludwigshafen TC GW Luitpoldpark 7:2
11.6. So TC GW Luitpoldpark TC WB Würzburg 9:0

 

6. Spieltag und Fazit

Kellerduell am 6. Spieltag – traurig, aber wahr. Gegen die Übermacht der Aufstellungen der anderen Vereine mit bis zu 10 WTA-Spielerinnen in ihren Reihen konnten wir uns nicht durchsetzen. Wir standen am letzten Spieltag zuhause dem TC WB Würzburg gegenüber, der – genau wie wir – nur 4 Spielerinnen mit WTA Ranking in der Aufstellung hatte.
Würzburg hatte noch gar keine Begegnung gewonnen, wir wenigstens die gegen Vaihingen.
Leider stand schon vor dem Spiel fest, dass beide Mannschaften absteigen würden.

Würzburg war es wohl nicht mehr möglich, mit den Spielerinnen an den vorderen Plätzen der Meldeliste anzutreten. Bei uns ist es Tradition, an jedem Spieltag – auch am letzten – so stark wie möglich, und mannschaftlich geschlossen, anzutreten. So war das 9:0 Ergebnis für uns nicht überraschend. Gutes Tennis wurde aber allemal geboten! Da war doch dieser Matchball im Doppel Nr. 2 (Julia Thiem und Anastasia Zarycka), wo der Ball circa 20 Mal hin und her ging, wo alles dabei war von Stop, Lob, Smash und Slice. Wenn es davon nur eine Zeitlupen-Aufnahme gäbe...

FAZIT 1:

So, jetzt sind wir also abgestiegen. Schade besonders für unsere Mannschaft der Damen II in der Regionalliga. Für sie stehen noch zwei Spiele aus – am 24. Und 25. Juni. Ein Klassenerhalt ist nach bereits 2 Siegen im Bereich des Möglichen. Und was dann? Zwei Mannschaften eines Vereins in der Regionalliga ist per Reglement nicht erlaubt – also Zwangsabstieg!
Ihr Mädels der Damen II: es tut uns so leid!

 

 

 

 

FAZIT 2:

The LUPO Ladies will
be back in 2018/2019

 

 

 

 

4. und 5. Spieltag, 3. und 11. Juni

Heimspiel gegen Vaihingen-Stuttgart und Auswärtsspiel in Ludwigshafen.

Am 4. Spieltag, zuhause – eitel Sonnenschein! Nicht nur vom Wetter her, sondern endlich der erste Sieg der Spielsaison mit einem 6:3 Erfolg über den TC BW Vaihingen Rohr. Auch das erste Mal in der Saison, wo wir komplett von 1 bis 6 antreten konnten.

Sogar 2 Doppel-Siege konnten die LUPO Damen für sich verbuchen!
Die – für die Pfingstferien – erfreulich vielen Zuschauer sahen hochklassige Matches. Einmal mehr begeisterte Julia Thiem, die schon seit 10 Jahren für unseren Verein spielt, mit ihrem Kampfgeist. Leider unterlag sie der 27-jährigen Argentinierin Tatjana Bua, die noch vor wenigen Jahren auf Nummer 372 der Welt zu finden war.
Es war ein harmonischer Spieltag - die Gäste vom TC BW Vaihingen sagten sogar scherzhaft, dass sie – für den Fall dass wir den Klassenerhalt schaffen – nächstes Jahr auf ihr Heimrecht verzichten würden – so gut hat es ihnen bei uns, trotz Niederlage,  gefallen.

Das war Samstag – am Sonntag dann Anreise nach Ludwigshafen – zu einem Verein, gegen den wir nun schon zum 6. Mal spielen würden. Meistens waren wir unterlegen – Ludwigshafen hat einfach immer den stärkeren Kader. Das versprach nur Eines: alle Begegnungen waren immer sportlich fair, und die Ludwigshafener haben sich als Gäste bei uns immer wohlgefühlt, wie auch wir die bestens gestalteten Heimspiel-Events in Ludwigshafen genossen haben. Nur die Punkte blieben dieses Mal wieder bei Ludwigshafen: wir kassierten eine 2:7 Niederlage! Sehr bitter dieses Jahr, dass nur einer von 4 Matchtiebreaks zu unseren Gunsten ausfiel, und für uns damit der Abstiegsplatz erst einmal zementiert war.
Trotzdem – wir haben ein tolles Team – nur leider nicht stark genug, um in einer Liga, die sich mit vielen Spielerinnen mit WTA-Ranking noch einmal verstärkt hat – bestehen zu können.

Bild oben: Vorstellung der Mannschaft beim Heimspiel am 3.6.
Bild untern: Vorstellung in Ludwigshafen

 

28. Mai. 3. Spieltag in Lorsch

Wieder lief es nicht gut für unsere Mannschaft. Wieder war es eng. Die Gründe sind wahrscheinlich vielfältig. Die Spielerinnen befinden sich im ‚Hamsterrad’ – ständig zwischen Turnieren, Mannschaftsverpflichtungen in mehr als einem Land – um damit dann das Geld zu verdienen für das ‚Turnier-Hamsterrad.

Unsere Nummer 1, Julia Grabher, hat leider im MTB verloren. Die Nerven behielten an Nr. 5 und 6. Eva-Marie Voracek und Verena Gantschig, die – ‚kalt wie Hundeschnauze’ -  im MTB die Matches für sich entscheiden konnten.
2:4 nach den Einzeln – schlechte Ausgangs-Situation. Wie man nach Führung im Einzel 3 Doppel verliert, das wissen wir schon – nun steht noch die Lektion an, wie man aus Rückstand 3 Doppel gewinnt. Wir arbeiten dran! Dieses Mal haben wir leider eins im MTB unglücklich verloren, das andere glatt – wir konnten nur ein Doppel gewinnen.

Nach einem anstrengenden, heißen Spieltag – mit einem guten Gastgeber Lorsch – war die lange Rückfahrt kein Vergnügen – aber wir hatten es diesmal schon um 10 Uhr auf den LUPO Parkplatz geschafft – nicht erst um Mitternacht wie nach Dresden.

Im Bild oben von links: Julia Thiem, Julia Grabher, Anastasia Zarycka, Eva-Marie Voracek, Verena Gantschnig, Dia Evtimova und Coach Marc Herter

Am 3. Juni geht es zuhause gegen den TC WB Vaihingen-Rohr. Mitten in den Pfingstferien. Schade, dass man im DTB und unter den Vereinen nicht bereit ist, die Spielzeit der Damen-Bundesligen zur selben Zeit anzusetzen, wie die der Herren-Bundesligen. Die Fans und Zuschauer unserer Mannschaft dürften sich überwiegend auf Mallorca aufhalten.

 

2. Spieltag am 21. Mai gegen den TC Großhesselohe

Angesichts der Meldeliste von Großhesselohe hätten wir auch gleich den Kopf in den Sand stecken können. Doch unsere Mannschaft konnte in der Vergangenheit zuweilen über sich hinauswachsen, und Mannschaften schlagen, die ‚auf dem Papier’ deutlich stärker waren. Bis zur Position 7 waren alle Spielerinnen des TC Großhesselohe WTA 650 oder besser – bis auf eine etwas ‚ältere’ 30-jährige, ehemalige argentinische Fed Cup Spielerin, die an Position 6 eingestuft war. Da schaut es bei uns etwas ‚ärmer’ aus – nach Meldeposition Nr. 3 kommt niemand mehr in diesen Regionen.
Großhesselohe hatte Glück, dass ihre Nummer 1 in der Qualifikation beim WTA Turnier ausgeschieden war, und leicht nach München kommen konnte aus Nürnberg.
Die Begegnung an Position 1, mit den tatsächlichen Nr. 1 Spielerinnen Jesika Maleckova von Großhesselohe und Julia Grabher vom LUPO war dann auch ein sportlicher Tennis-Leckerbissen, in dem Julia mit 7:5/6:2 die Oberhand behielt.
Der nächste Leckerbissen war die Begegnung an Nr. 4 zwischen Cornelia Lister aus Schweden, WTA 593, gegen unsere Julia Thiem, die zwar schon fertige Grundschullehrerin ist, und wegen Studium nur wenige ITF Turniere spielen konnte. Julias Kämpferherz beeindruckte unsere Zuschauer einmal mehr. Nachdem sie nach einem 3:6 den zweiten Satz mit 7:5 für sich entscheiden konnte, keimte Hoffnung auf. Denn erst am Sonntag vor einer Woche konnte sie gegen eine gute Spielerin aus der CZE den Matchtiebreak für sich entscheiden. Doch dieses Mal schien jemand den ‚Stecker’ gezogen zu haben – nur 2 Punkte konnte Julia gegen die hervorragend spielende Schwedin noch holen.
Anastasia Zarycka hätte sich beinahe noch in den Matchtiebreak retten können, aber auch hier war das Glück nicht auf unserer Seite.
Anastasia und Julia Thiem spielten ein tolles, beherztes Doppel, doch auch hier holte sich Großhesselohe den Matchtiebreak. Endergebnis: 1:8 Niederlage.
Ein Spieltag zum vergessen für die Verantwortlichen – die vielen Zuschauer kamen aber auf ihre Kosten! Tennis vom Feinsten war zu sehen, nicht nur in der Bundesliga Begegnung, sondern auch in der gleichzeitig stattfindenden Regionalliga Begegnung unserer Damen II gegen den 1. FC Nürnberg, der uns – sehr stark aufgestellt – mit 7:2 besiegte.

 

Zweiter Spieltag am 21. Mai - Vorschau und 'Rückblick'

Im Spieljahr 2016 hatte die Damenmannschaft des LUPO am ersten Spieltag spielfrei.
Die Mannschaft des TC Großhesselohe verlor am ersten Spieltag mit 2:7 in Lorsch.

Dieses Jahr durfte Großhesselohe am ersten Spieltag erst einmal zuschauen, während die LUPO Damen bei Dresden-Blasewitz eine 3:6 Niederlage hinnehmen mussten.

2016 trafen am zweiten Spieltag beide Mannschaften zum Lokalderby aufeinander – in Großhesselohe. Fünf Mal ging es in den Matchtiebreak damals, vier davon konnte Großhesselohe für sich entscheiden – bleibende Erinnerung!

Und wieder gibt es am zweiten Spieltag der Liga das Lokalderby – dieses Mal im LUPO.

So wie Großhesselohe am selben Spieltag die Mannschaft der Damen II in der Landesliga aus dem Kader ‚bedienen’ muss, so muss Luitpoldpark an diesem Tag die Damen II in der Regionalliga stark aufstellen. Da dürfte wichtig sein, wie viele von den an den vorderen Plätzen gemeldeten Spielerinnen für ihren Verein aufschlagen werden.

Das erste Aufeinandertreffen in der 2. Damen Bundesliga Süd – in Großhesselohe - geht zurück auf das Jahr 2009 – mit einem Sieg für den LUPO. Großhesselohe ist in diesem Jahr in die Regionalliga abgestiegen.

Erst 2013 traf man wieder aufeinander – dann in der Regionalliga im LUPO (LUPO war 2012 abgestiegen). Unsere Mannschaft erzielte einen 7:2 Sieg, und stieg sofort wieder in die 2. Bundesliga Süd auf.

Erst 2015 schaffte Großhesselohe wieder den Aufstieg, und 2016 gab es für uns das Tiebreak-Debakel – siehe oben.

Da ist also Spannung drin, und wir freuen uns auf eine sportlich faire Begegnung, die bei den Lokalderby’s unserer beiden Clubs immer gegeben war.

Am Schönsten wäre es, wenn wir beide die Klasse halten würden!

 

Erster Spieltag bei Dresden Blasewitz am 14. Mai

Es erwartete uns eine sehr gut aufgestellte Mannschaft – von den Ranglistenplätzen her uns klar überlegen. Das übrige taten die Anreise-Strapazen einiger Spielerinnen, die erst spät mit den Turnieren der Woche ‚fertig’ wurden: Anastasia Zarycka mit Halbfinale in Ungarn, und Julia Grabher mit Finale und Sieg  in Rom – beides 25.000 Dollar Turniere.
Tolle Einzel-Siege erspielten Anastasia, Julia Thiem und Eva-Marie Voracek. In zwei Doppeln ging es knapp her, aber es reichte nicht.
Das Ganze gewürzt mit Regenunterbrechungen und entsprechend spätem Antritt der 500km langen Heimreise. Ein Spieltag eher zum Vergessen – bis für unsere drei Einzel-Siegerinnen!
(im Bild v.l. Ana Jovanovic, Julia Thiem, Anastasiy Zarycka, Eva-Marie Voracek)

LUPO Damenkader vor dem Spiel in 2. Bundesliga und Regionalliga am 21.5.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Spielsaison mit Daunenmantel und Regenschirm

Ganz oben: Lena-Marie Hofmann, darunter: Dia Evtimova
Danach von links: Julia Rehberg, Eva Hoch, Isabel Blazevic, Julia Grabher, Michi Niedermeier, Annika Pschorr, Julia Thiem Marita Mannert, Jade Lewis,
Verena Gantschnig, Eva-Marie Voracek

 

Alles war gerichtet für einen fulminanten Bundesligastart der beiden Münchner Vereine TC Großhesselohe und TC GW Luitpoldpark. Der Spielplan hatte dem Münchner Tennispublikum zwischen 8. und 16. Mai fünf Heimspiele beschert – eines davon sogar als Lokalderby, für uns ‚auswärts’ beim TC Großhesselohe.

Dieser erste Spieltag endete für die LUPO Ladies schlecht mit einer 3:6 Niederlage. 5 Matches wurden erst im Matchtiebreak entschieden – Großhesselohe war dabei 4 Mal siegreich. – Aber: Das Wetter war schön! Der erste Sonnenbrand des Jahres stand auf dem Programm.

Nur – es ging nicht so weiter. Was ein Tennisfest auf der Anlage des TC GW Luitpoldpark werden sollte mit zwei Heimspielen am Pfingstsamstag und Pfingstmontag, endete in einer Gänsehaut-Orgie! Der Regenschirm konnte erst geschlossen werden, als die Spiele an beiden Tagen in die Halle verlegt werden mussten.

Für ‚Gänsehaut’ war aber auch sportlich gesorgt – vor Spannung! Besonders die Begegnung gegen TC Radolfzell, dem späteren Aufsteiger in die 1. Bundesliga, bot eine kaum noch auszuhaltende Spannung, bis schließlich das letzte Doppel im Matchtiebreak die Entscheidung mit 5:4 zu Gunsten der LUPO Damen brachte.

Fast genauso knapp ging es bei der Begegnung gegen den TC Ludwigshafen am Pfingstmontag weiter, wieder mit den Doppeln in der Halle, wo sich dann naturgemäß nur noch eine kleine, bis zu diesem Zeitpunkt völlig durchgefrorene, Zuschauerschar eingefunden hat. Dieses Mal war das Ergebnis leider umgekehrt mit einer 4:5 Niederlage.

Nach 3 Wochen Pause ging es mit 2 Auswärtsspielen weiter.

Die Wettervorhersage für die Begegnung in Offenbach am 5. Juni war denkbar schlecht. Doch da war uns nicht nur das Wetter hold – kein Regen! Auch der Erfolg war auf unserer Seite! Die LUPO Damen erspielten in überzeugender Weise einen glatten 8:1-Sieg.

Nach diesem kleinen Zwischenhoch war das Wetter am nächsten Spieltag, 12. Juni in Würzburg, die reine Katastrophe. Es schüttete, und wir hatten nur Glück, dass der TC Weiß-Blau Würzburg über eine eigene Halle verfügt, so dass die Spiele schnell und problemlos nach innen verlegt werden konnten. Sportlich gesehen waren die Matches gegen die Spielerinnen von Würzburg ein Highlight. Nur das Einzel an Position 1 hat unsere Julia Grabher ganz knapp verloren mit 5:7/7:6/8:10 gegen Ekaterina Alexandrova, die mittlerweile bis auf Position 152 in der Weltrangliste vorgerückt ist. In einem genauso knappen Match an Position 2 konnte unsere Dia Evtimova mit 1:6/6:4/10:8 Tena Lukas schlagen, die derzeit die Position 269 in der WTA einnimmt. Beides grandiose Leistungen! Außer der Niederlage an Position 1 ließen unsere Damen aber gar nichts anbrennen: wieder ein 8:1 – Sieg!

Der letzte Spieltag – der 3. unserer drei Heimspieltage am 16. Juni - war vom Wetter her die größte Katastrophe. Sofort – bei unwirtlichstem und kaltem Regenwetter – ging es in die Halle. Ohne Möglichkeiten für Zuschauer, keine Stimmung, alle organisatorischen Arbeiten im Vorfeld eines Heimspieltages für die Katz!

Die Mannschaft vom TC Lorsch erwies sich insgesamt als starker Gegner, auch wenn von Seiten individueller Spielerinnen der Lorscher Damen auf nicht gerade die sportlichsten Tricks zurückgegriffen wurde. Am Ende stand leider eine knappe 4:5 Niederlage – ‚zuhause’ im Club wäre es vielleicht anders herum ausgegangen, denn unsere LUPO Fans und Zuschauer sind auf der Anlage immer eine starke Unterstützung!

Die ersten Damen des TC Grün-Weiss Luitpoldpark können stolz auf eine starke Saison zurückblicken, als beste der bayerischen Mannschaften - mit dem 4. Platz in der Tabelle – und mit dem Klassenerhalt!

Gespielt haben: Julia Grabher, Dia Evtimova, Julia Thiem, Lisa Ponomar, Lena-Marie Hofmann, Verena Gantschnig.

 

Im Photo oben ist der gesamte LUPO Damenkader zu sehen. Während die Damen I den Klassenerhalt sichern konnten, durften die Damen II den Aufstieg in die Regionalliga feiern!

Wir dürfen also gespannt sein auf nächste Saison!

 

Von links: Jochen Laass, Annika Pschorr, Julia Rehberg, Eva-Marie Voracek, Michaela Niedermeier, Marita Mannert, Harry Pleticha, Verena Gantschnig

 

 

Bericht letzter Spieltag Damen 2. BuLi Süd 2016

 

Mit Freuden und gleichzeitig großer Sorge sahen wir den letzten Spieltag – einen Heimspieltag – auf uns zukommen.

Die Freude war begründet darin, dass die Mannschaft sich in den 5 bisherigen Begegnungen einen praktisch unerwarteten 2. Tabellenplatz erarbeitet hatte, und das mit zum großen Teil begeisternden Matches. Ein Tennis-Fest sollte dieser Heimspieltag werden, an welchem auch zwei weitere Top-Mannschaften unseres Clubs, Damen II und Herren II, in Heimspielen ihre Tabellenführung verteidigen und sich präsentieren wollten. Zahlreiche Zuschauer – Clubmitglieder, aber inzwischen auch eine große Anzahl von tennisbegeisterten Fans aus der Nachbarschaft - konnten mit Recht erwartet werden.

Doch da war die Sorge: das Wetter! Mit Zweckoptimismus wurde trotzdem geplant. Es konnte doch gar nicht sein, dass auch der dritte und letzte Heimspieltag durch Regen praktisch zerstört werden würde. Bisher hatte nur eine Handvoll besonders hartgesottener Mitglieder und Fans unsere Spielerinnen sehen können in einigen Matches zu Pfingsten, bevor es in die Halle gehen musste.

Zu Pfingsten dachten wir noch, dass es schlimmer nicht kommen könne, doch es kam schlimmer. Dieses Mal musste die komplette Partie in die Halle verlegt werden. Für Zuschauer war praktisch kein Platz.

So kämpften unsere Damen – unter Ausschluss der Öffentlichkeit – in der ungewohnten Umgebung – Heimvorteil, Unterstützung durch die Zuschauer, alles futsch!

Julia Grabher, unsere Nummer 1, spielte gegen die Nr. 1 von Lorsch, Sofia Shapatava.

Beide Damen zeigten ausgezeichnetes Tennis. Mit 4:6/6:7 unterlag Julia schließlich der um rund 100 Plätze besser in der Weltrangliste eingestuften Shapatava in einem sportlich fairen Match.

An Nummer zwei ging es nicht so sportlich fair zu. Die Spielerin Natalia Siedliska, letztes Jahr noch für Bieber Offenbach spielend, brachte unsere Dia Evtimova schnell in einen 0:3 Rückstand. Als dieser Rückstand schmolz, und Dia schließlich zum 3:3 aufgeholt hatte, schaltete die Gegnerin eine weitere bekannte und beliebte Taktik ein: den Schiedsrichter durch ständige Diskussionen und durch Anzweifeln seiner Leistung unter Druck zu setzen und zu verunsichern. Nur eine erfahrene Spielerin wie Dia Evtimova kann einem solchen Zirkus standhalten. Mit Kampfgeist, Können und Zähigkeit gewann sie schließlich 7:6/7:6.

Julia Thiem an Nr. 3 wusste, was auf sie zukam, denn sie hatte bereits letztes Jahr gegen Racula Olaru gespielt. Der Rumänin, die im Einzel einst bis auf Nr. 53 der Welt vorgerückt war, und im Doppel immer noch die aktuelle Nr. 57 der Welt ist, bot Julia zwar eine kämpferische Gegenwehr. Doch mit dem schnellen Hallenboden kam Olaru besser zurecht und siegte 6:3/6:3. Auf Sand hätte alles anders ausgesehen für Julia, die sich seit letztem Jahr unglaublich verbessert hat und mit diesem Match ihre erste Niederlage der Saison einstecken musste.

Lena Hofmann an 4 spielte stark und kam zu einem überraschend schnellen Sieg: die Gegnerin musste beim Stand von 5:2 für Lena verletzungsbedingt aufgeben.

Jade Lewis hat sich erstmals an Position 5 bewiesen. Nach einem furiosen 6:0 im ersten Satz wackelten die Nerven aber ein wenig – doch die Nervenstärke kehrte in den letzten Spielen des zweiten Satzes zurück, den Jade mit 7:5 für sich und das Team verbuchen konnte.

Verena Gantschnig zeigte in ihrem ersten Einsatz in der Bundesliga 2016 einen beherzten ersten Satz, den sie mit 6:3 gewann. Im zweiten Satz riss der Faden etwas – 3:6! Der Matchtiebreak musste die Entscheidung bringen. Da kämpfte die Gegnerin - sagen wir mal so: ‚mit allen Mitteln’, und verwandelte einen sehr knappen Matchball zu ihren Gunsten zur 9:11 Niederlage für Verena.

 

Mittlerweile war die Zeit weit fortgeschritten. Die regenbedingte Verzögerung des Spielbeginns führte dazu, dass unsere Nr. zwei, die zu einem Turnier nach Schweden musste, nicht mehr für das Doppel zur Verfügung stand.

Doppel Nr. 3 war schnell von den Lorscher Damen 6:4/6:1 (mit Olaru!) gewonnen.

Doppel Nr. 1 war im ersten Satz hart umkämpft, schließlich gewann Lorsch aber mit 7:6/6:3. Als dadurch der Siegpunkt für den TC Olympia Lorsch erspielt war, gab das Doppel Nr. 2 von Lorsch das Match auf zum Endstand und einer knappen LUPO-Niederlage von 4:5.

 

Der Klassenerhalt stand schon vor der Begegnung fest. Doch das Können, der Ehrgeiz und der Kampfgeist unserer Mannschaft hätten dafür gereicht, auch am letzten Spieltag anstatt einer knappen Niederlage einen knappen Sieg gegen eine gut aufgestellte Lorscher Mannschaft zu erobern. Daheim im LUPO, auf rotem Sand, mit Zuschauern und Fans, hätte es vielleicht anders ausgesehen.

Nun sind die LUPO Damen die Nr. 4 in der zweiten Bundesliga Süd. Drei der sieben teilnehmenden Mannschaften kamen aus Bayern – die LUPO Mannschaft ist mit dem 4. Platz die Nummer 1 der bayerischen Mannschaften.

Bericht von der 5. Begegnung am 12.6. bei TC WB Würzburg

 

Schönes Tenniswetter hat die Saison 2016 bisher kaum geboten. Gespielt wurde trotzdem immer, teils draußen bei sehr schwierigen Bedingungen, teils in der Halle, was bei fast keinem Beteiligten für Freude sorgt.

Zum Fotografieren war das Wetter eigentlich nie gut genug. Darum auch dieser Bericht leider wieder ohne Fotos.

Auch beim vorletzten Spiel in der 2. Bundesliga Süd in Würzburg regnete es.

Schon das geplante Bälle schlagen in Lena Hofmann’s Kindheitsclub, TC Kitzingen, fiel ins Wasser. Wir kompensierten mit einem Mannschaftsessen im großen Kreis: mit Spielerinnen, Betreuern und Fans waren wir schon 15 Personen – zwei sollten am nächsten Tag noch dazu kommen.

Am Sonntag ging es sehr schnell in die Halle, wo alle 6 Einzel gespielt wurden.

Natürlich gegen uns – wie immer – wurde ‚stark’ angetreten – Nummer 1 und 2 der Meldeliste wurden aufgeboten, allerdings klaffte in der Würzburger Aufstellung danach eine Lücke – erst mit den Meldepositionen 8 bis 11 wurde die Mannschaft vervollständigt.

Die Würzburger Rechnung ging trotzdem nicht ganz auf. Die an 1 spielende Russin Ekaterina Alexandrova, derzeit Weltrangliste Nr. 213 konnte gegen unsere Julia Grabher (WTA 325) noch knapp mit 7:5/6:7/10:8 gewinnen. Tena Lukas, an Position 2 (WTA 279) bekam es mit Dia Evtimova (WTA 380) ‚zu tun’, die in Liga-Spielen regelmäßig über sich selbst hinauswächst. Nach glattem Satzverlust 1:6 konnte Dia den zweiten Satz mit 6:4 gewinnen. Im Matchtiebreak führte sie zunächst deutlich, bis es dann doch zum Stand 8:8 kam. Dia’s ganze Routine, ihre Zähigkeit, und ihr kämpferischer Mut wurden schließlich belohnt zum 10:8 Sieg. Die restlichen Einzel wurden alle von LUPO Spielerinnen in zwei Sätzen gewonnen.

Auch in den Doppeln ließ der Einsatzwille unserer Damen – trotz bereits in den Einzeln gefallener Entscheidung - nicht nach. Sie haben alle drei Doppel gewonnen und sicherten damit einen hohen und souveränen 8:1 Sieg.

Es war eine große Freude, festzustellen, dass durch die hervorragenden Leistungen der letzten 2 Spieltage sich die LUPO Damen auf den 2. Tabellenplatz vorgearbeitet hatten. Und wir können mit Stolz feststellen, dass all die guten Ergebnisse hart erarbeitet wurden, denn gegen die LUPO Damen sind bisher alle Gegner besonders ‚stark’ angetreten. Es wurden keine ‚Aufstellungs-Geschenke’ verteilt.

Eine Begegnung steht noch an, am Sonntag, 19.6., ab 11 Uhr im LUPO gegen TC Olympia Lorsch. Vorher, um 10 Uhr, beginnt schon der zweite Teil des LUPO Damenkaders in der Bayernliga – eine Gruppe von jungen Spielerinnen, die nach 4 von 7 Begegnungen souverän die Tabellenspitze halten. Der Gegner hier ist TeG Dachau Süd.

Die sportliche Leitung des Clubs freut sich darauf, den Tennisfans ein Damen-Tennis-Festival präsentieren zu können. Wir hoffen sehr, dass zur Abwechslung einmal das Wetter mitmacht!

Bericht von der 4. Begegnung am 5.6. bei Bieber Offenbach

 

Am Samstagmittag war für unser Team Abfahrt nach Offenbach. Wie schon in den vergangenen Jahren stellte uns unser Sponsor Automag ‚angemessenen’ fahrbaren Untersatz zur Verfügung – zwei schicke weiße BMW’s, passend zum ‚Weißen Sport’.

Am Abend so gegen 17:30 Uhr konnte die Mannschaft auf der Anlage von Bieber Offenbach noch ein paar Bälle schlagen nach der langen Fahrt. Wir erlebten eine für LUPO-Mitglieder ungewohnte Situation: außer uns war kein Mensch auf den Plätzen!!!

Für den Spieltag waren zur Mittagszeit starke Regenfälle vorhergesagt, aber, um es vorweg zu schicken, der Wettergott war uns gewogen – es blieb den ganzen Tag trocken!

Auch der Tennisgott war unseren Damen gewogen – oder umgekehrt: die spielerischen Leistungen unserer Damen haben den Tennisgott sicher begeistert!

Dieses Mal schickte Bieber Offenbach eine ‚starke’ Aufstellung ins Rennen, mit den Spielerinnen an Meldepositionen 2, 3, 4, 6, 8 und 10 (vorhergehende Begegnung mit 7, 8, 10, 14, 15 und 16), doch auch das führte nicht zum Sieg sondern zu einer hohen Niederlage!

Die Offenbacher Spielerin Fedossova an Nr. 4 gab beim Spielstand von 0:3 verletzt auf. Bei den Spielen an den Positionen 1, 2, 5 und 6 konnten die Gegnerinnen in Summe ganze 13 Spiele zu ihren Gunsten verbuchen. Besonders hervorzuheben ist das Spiel unserer Julia Thiem an Position 3, die den sicher geglaubten Offenbacher Punkt vereitelte. Ihre Gegnerin Elixane Lechemia, die am vorherigen Sonntag noch ein zehntausend Dollar Turnier in der Türkei gewonnen hatte, ließ Julia zunächst keine Chance. Aber so leicht ließ sich unsere Kämpferin an Position 3 nicht die makellose Bilanz vermasseln! Im Matchtiebreak holte sich Julia den vierten Sieg im Einzel in dieser Saison!

Bilanz nach den Einzeln: 6:0 für die LUPO Damen!

Verena Gantschnig, die uns als Ersatz begleitet hat, bekam im Doppel Nr. 3 an der Seite von Julia Thiem ihren Einsatz, der mit einem souveränen 6:1/6:2 gekrönt wurde.

Doppel Nr. 2 mit Lisa Ponomar und Jade Lewis ließ den Gegnerinnen ganze 3 Spiele.

Im Doppel Nr. 1 mit Dia Evtimova und Lena Hofmann, die immer noch die Folgen einer Schulterverletzung verspürt, die sie sich vor 2 Jahren im Spiel gegen Offenbach zugezogen hatte, musste nach gewonnenem 1. Satz dann die Entscheidung im Matchtiebreak fallen, den das Offenbacher Team knapp mit 10:8 gewinnen konnte und so den Ehrenpunkt rettete. Hier geht es zum kompletten Spielbericht.

Die LUPO Damen sind nun auf dem 4. Tabellenplatz und haben noch 2 Spiele vor sich: nächsten Sonntag bei Weiß-Blau Würzburg und dann am 19.6. das Finale zuhause im LUPO!

Der TC GW Luitpoldpark und seine Mitglieder können stolz sein auf ihr Damen-Team, das sich sportlich und mannschaftlich ausgezeichnet präsentiert.

Bericht vom Pfingstwochenende 2016 (2. und 3. Begegnung)

Thiem
Julia Thiem

 

In der zweiten Bundesliga Süd hatten die Luitpoldpark-Damen am Pfingstwochenende gegen die zwei Mannschaften zu kämpfen, die sich als die stärksten Teams in dieser Staffel erweisen, und dazu kamen noch unerwünschte Gäste in Form der Eisheiligen, die allen Teams, Betreuern und Zuschauern gleichermaßen zu schaffen machten.

Am Pfingstsamstag konnte unsere Mannschaft den derzeitigen Tabellenführer TC Radolfzell noch 5:4 schlagen. Die Begegnung bot alles, was man nicht will: Kälte, Regenunterbrechung, und schließlich – zu den Doppeln – Umzug in die Halle des TennisPark Oberschleißheim. Sie bot aber auch fast mehr an Spannung als man ertragen kann, und vor Allem ausgezeichneten Tennissport auf sehr hohem Niveau. Nach einem Spielstand von 3:3 nach den Einzeln haben Radolfzell und der LUPO je ein Doppel gewonnen, so dass die Entscheidung im letzten Doppel, dem Doppel Nr. 1 mit Julia Grabher und Julia Thiem, fiel. Beim Stand von 8:9 im Matchtiebreak konnten die Julia&Julia den Matchball abwehren. Zwei Punkte später war der Jubel groß und der 5:4 Sieg für die LUPO Damen perfekt. Eigentlich hätte die ‚Kalte Sophie’ mit ihren Begleitern schon am Sonntag abreisen sollen – aber nein – sie wartete auf die Gäste vom TC BASF Ludwigshafen. Diese traten gegen die Mannschaft des TC GW Luitpoldpark in der bisher besten Besetzung auf. Nach den Einzeln stand es wieder 3:3.

Hier sind hervorragende Siege hervorzuheben von Julia Grabher an Position 1, Dia Evtimova Pos. 2, Julia Thiem Pos.3, gegen Spielerinnen, die in der Weltrangliste deutlich besser stehen. Das Einzel von Jade Lewis an Position 6 gegen Alice Balducci – die lautstark in ihrer Muttersprache alles und jeden auf der Anlage beleidigte – ging erst im Matchtiebreak mit 7:10 verloren.

Erfreulich ist das Comeback von Lena Hofmann nach ihrer zweijährigen Verletzungspause. Sie steigert sich von Match zu Match. Gegen Ludwigshafen unterlag sie zwar Nora Niedmers, aber erst nach hartem Kampf und Tiebreak in beiden Sätzen.

Dann wieder der gleiche unglückliche Wetterverlauf wie am Pfingstsamstag – ein kräftiger Regenguss erzwang den Umzug in die Halle. Gegen die sehr starken Doppel vom TC BASF Ludwigshafen, die durch den schnellen Hallenboden noch etwas begünstigt waren, konnte der LUPO nur noch ein Doppel gewinnen zum Endstand 4:5.

Ein ‚heißes’ Spielwochenende ist vorbei, welches ohne die Eisheiligen für alle sehr viel angenehmer gewesen wäre.

Im Bild von links:

Jade Lewis, Lisa Ponomar, Julia Thiem, Lena-Marie Hofmann, Julia Grabher, Eva-Marie Voracek, Dia Evtimova mit Coach Marc Herter.

Team

Bericht vom 2. Spieltag 2016 (der 1. für die LUPO Damen)

Julia Thiem

Am 1. Spieltag haben wir begutachten können, wie die anderen Mannschaften in die Saison gestartet sind. Spätestens nach dem 2. Spieltag stand fest: es wird eine spannende Saison! Nur noch eine Mannschaft, vom TC Radolfzell, ist ungeschlagen.

Üblicherweise wird am Anfang in der Liga immer ‚stark’ aufgestellt, das heißt, die Vereine holen so viele der Spitzenspielerinnen wie möglich. Das wurde dieses Jahr auch noch mit den günstig liegenden Spieltagen am Donnerstag und Samstag einfacher und kostengünstiger für die Vereine. So kamen zum Glück auch die Zuschauer auf ihre Kosten, indem sie bei den meisten Begegnungen auch die Nr. 1 und 2 der Vereine spielen sehen konnten.

Von der Philosophie her wird der Luitpoldpark auch dieses Jahr wieder die Bundesliga als Mannschaftssport betreiben, und möglichst die gesamte Saison kompakt spielen. Dies ist schon deshalb erforderlich, weil eine zweite Damenmannschaft mit jungen Nachwuchsspielerinnen aus dem Kader bestückt wird. Diese zweite Mannschaft ist in der Bayernliga mit bereits 2 Siegen sehr gut unterwegs!

Zum Spieltag in Großhesselohe ist zu sagen, dass sich unsere Damen, die von der Papierform her klar die schwächere Mannschaft waren, hervorragend präsentiert haben. Wenn 5 von 9 Matches erst im Matchtiebreak entschieden werden, dann scheint die nüchterne Zahl: 6:3 Sieg für Großhesselohe eher schmeichelhaft.

Sportlich war hochklassiges Tennis geboten, welches durchaus höhere Zuschauerzahlen verdient hätte.

Es wäre unfair, eine unserer Spielerinnen hervorzuheben – alle boten eine hervorragende Leistung. Es muss aber erwähnt werden, dass unsere Julia Thiem, die schon seit 10 Jahren für den LUPO spielt, das beste Einzelergebnis ihrer Laufbahn erzielte, indem sie, als derzeitige Nr. 1026 der Welt die tschechische Spielerin Martina Borecka, laut Meldeliste Nr. 441 der Welt, mit 6:2/6:2 schlug.

Alle Einzelergebnisse können Sie hier einsehen.

Wir blicken nach vorne zum Pfingstwochenende, wo wir am Samstag, ab 12 Uhr die bisher ungeschlagene Mannschaft vom TC Radolfzell zu Gast haben werden, und am Montag, ab 11 Uhr die starke Mannschaft vom TC Ludwigshafen.

Unsere Damen freuen sich über Unterstützung durch die LUPO Clubmitglieder!

2. Bundesliga Süd 2016

Nur noch knapp 3 Monate, und es geht wieder los mit den Spielen unserer ersten Damen in der zweiten Bundesliga Süd!

Der Spielplan steht – ein Spielplan, der gleich mit einem Lokal-Derby in Großhesselohe beginnt. Zu Pfingsten dann ein Tennisfest im LUPO mit zwei Heimspielen gegen die stark einzuschätzenden Mannschaften vom TC Radolfzell und von BASF TC Ludwigshafen. In Ludwigshafen spielten wir letztes Jahr gegen keine Geringere als Anna-Lena Friedsam. Nach zwei Auswärtsspielen kehrt die Mannschaft zum letzten Spiel in den LUPO zurück, und wir alle hoffen, dass es dann Erfolge zu feiern gibt.

Zur Mannschaft ist zu sagen, dass Sie viele bekannte Gesichter und einige junge Spielerinnen, die neu zum LUPO gekommen sind, sehen werden. Mehr wird noch nicht verraten – nur dass unser Team mit einem Durchschnittsalter von unter 20 Jahren erfreulich jung ist. Zur Einstimmung hier schon der komplette Spielplan:

Spieltermine 2015

Heimspiele

(Spielbeginn immer 11 Uhr)

 
 
     
10.5. L'park– TC Weiß-Blau Würzburg 6:3
 
 
     
16.5. L'park– TC Amberg am Schanzl ---
30.5. L'park– TGS Bieber Offenbach 7:2
 
 
     

Auswärtsspiele

(Spielbeginn immer 11 Uhr)

3.5. BASF
Ludwigs­hafen
–L'park 7:2
 
 
     
14.5. TC Olympia
Lorsch
–L'park 3:6
 
 
     
 
 
     
14.6. TEC Waldau
Stuttgart
–L'park 8:1

Bericht vom 5. und letzten Spieltag 2015

Das Team in StuttgartEine Saison zum Genießen

Am letzten Spieltag waren wir zu Gast beim bereits feststehenden Aufsteiger TEC Waldau Stuttgart. Anreisen konnten wir zwar als sensationelle Tabellenzweite, aber wir wussten, dass wir das nicht bleiben würden. Nur ein Sieg über Waldau hätte uns diesen Platz gesichert, und dazu hätten wir mehr Glück gebraucht als es normalerweise gibt, und auch das professionelle Umfeld, welches eben sehr kostspielig ist. So saß z.B. bei jedem Spiel auf jeder Stuttgarter Bank ein professioneller Coach/Betreuer. Wir waren also eher ‚glücklos beschallt’ – das heißt, ‚beschallt’ wurden beide Mannschaften von einem Sommerfest von der einen Seite, und einem Fußball-Benefizspiel mit bekannten Namen wie Khedira, Podolski und Jogi Löw auf der anderen Seite – akustische Untermalung entsprechend! Die Stimmung insgesamt war aber entspannt, wenn auch auf den Tennisplätzen hart gekämpft wurde. Besondere Freude für uns war die Rückkehr von Lena Hofmann ins Team! Dass sie im ersten Match nach der Verletzungspause seit Juli 2014 und der zweiten Schulter-Operation erst im April 2015 überhaupt durchspielen konnte, war sensationell. Die Niederlage mit 1:6/2:6 klingt zwar deutlich, doch das Spiel war von sehenswerten langen Ballwechseln geprägt. Die an Position 1 spielende Daniela Kix machte der 12 Jahre jüngeren Antonia Lottner aus dem berühmten Porsche Team das Leben im ersten Satz mehr als schwer. Erst im Tiebreak fiel hier die Entscheidung zu Gunsten von Lottner. Auch im zweiten Satz konnte man die intensiven Coaching-Gespräche beim Seitenwechsel beobachten, bevor auch dieser Satz mit 6:4 für die Waldau gewonnen wurde. Julia Grabher an Position 3 hatte nicht ihren stärksten Tag – die in dieser Woche noch bevorstehende mündliche Abitur-Prüfung, und eine stark spielende Anna Zaja ließen wenig Freude aufkommen und führten zur 3:6/3:6 – Niederlage. Julia Thiem an Position 4 hatte es mit der aktiven Tour-Spielerin und ausgezeichnet spielenden Laura Schaeder zu tun, die derzeit als Nr. 522 der Welt geführt wird. Das war ein etwas ungleicher Kampf für unsere Julia – leider 2:6/0:6 . Die volle Distanz ging Ana Jovanovic an Position 5 gegen Stefanie Vorih. Erst im Match Tiebreak fiel hier die Entscheidung zu Gunsten von Ana. Einmal mehr spielte sie all ihre Erfahrung und ihren unglaublichen Kampfgeist aus, verließ den Platz als Siegerin, und ist somit die einzige ungeschlagene Spielerin unserer Mannschaft in dieser Saison! Eva Hoch an Pos. 6 lag im ersten Satz stark in Führung, bevor irgendwie der Faden riss, oder sie besonders unglücklich ‘beschallt’ wurde. Jedenfalls ging dieser erste Satz im Tiebreak verloren – der zweite Satz war dann leider ein Durchmarsch für die Stuttgarter Spielerin Verena Schmid mit 6:1. Fast wäre auch in den Doppeln noch ein Ehrenpunkt geglückt. Aber nach Ende und Verlust der ersten beiden Doppel feuerte die gesamte Stuttgarter Zuschauerkulisse ihr letztes Doppel lautstark an, zum Endstand 1:8. Die Stuttgarter Mannschaft feierte direkt im Anschluss den Wiederaufstieg nach einem Jahr in der 2. Bundesliga, wir traten ob des Klassenerhalts zufrieden die Heimreise an, wenn auch etwas traurig, weil die Bundesliga-Spiele wieder viel zu schnell vorbei waren.

Bericht vom 4. Spieltag 2015

1. Damen

 

Am 30. Mai war mal wieder Heimspielzeit für die LUPO Damen. Diese Spieltage genießt die Mannschaft immer besonders – nur schade, dass es in dieser Saison nur zwei solche Gelegenheiten gab. Das Spiel war ein großer sportlicher Erfolg (siehe Bericht unter ‚News’) und Einzelergebnisse im Spielbericht. Unsere Spielerinnen machten den vielen zuschauenden Clubmitgliedern, und der immer größer werdenden Gruppe von Tennisbegeisterten aus der Nachbarschaft viel Freude. Ana Jovanovic konnte im 4. Einsatz für die LUPO Damen ihren 4. Einzel-Sieg verbuchen! Nach einem spielfreien Tag für die LUPO Damen dürfen wir die Aussage in den News korrigieren. Wir reisen am kommenden Wochenende nicht als dritt- sondern gar als zweitplatzierte Mannschaft der 2. Damen Bundesliga Süd zum bereits feststehenden Aufsteiger TEC Waldau Stuttgart! Die dort zu erwartende schwere Aufgabe am letzten Spieltag wird zu einem soliden Mittelplatz in der Endabrechnung führen.

Bericht vom 3. Spieltag 2015

1. Damen

Wieder ein Auswärtsspiel mit langer Anreise: nach Lorsch ging es diesmal, an der Bergstraße. Unterkunft hatten wir im Karolinger Hof gefunden, wo wir alle rundum zufrieden waren. Am Spieltag erwartete uns schönes Wetter, eine schöne Anlage mit dem großen Zuschauer-Vorteil, dass man die Spielstände aller 3 Spielplätze im Blick hatte, und auch eine große Zahl Zuschauer, die ihre Mannschaft natürlich lautstark, aber immer fair unterstützten. Wir waren angereist mit 6 Spielerinnen und 3 Begleitpersonen, also ein verschwindend kleines Grüppchen. Erst einmal schien für die LUPO Damen alles schief zu laufen. Alissia Gleixner (17 Jahre) war in ihrem ersten Bundesliga-Einsatz sicher nervös und verlor an Position 6 schnell an Lokalmatadorin Lisa Brinkmann. Julia Thiem war im ersten Satz vom starken Tennis der Gegnerin Raluca Olaru sehr beeindruckt, und vielleicht auch eingeschüchtert durch das Wissen, an welcher Weltranglistenposition diese Spielerin vor wenigen Jahren noch stand. Bis auf Nr. 53 der Welt hatte sie es schon geschafft. Im Einzel-Ranking ist sie zwar stark zurückgefallen, aber im Doppel-Ranking steht sie derzeit immer noch auf Nr. 57 der Welt. Im zweiten Satz legte Julia den Respekt langsam ab, aber leider zu spät, und sie verlor in 2 Sätzen. Daniela Kix hatte derweil an Position 2 den ersten Satz gegen Ema Mikulcic – Nr. 272 der Welt zum Meldezeitpunkt - abgegeben. Sah alles nicht so gut aus… Doch Dani bewies einmal mehr Ihre ganz besonderen Qualitäten, drehte das Match zum Sieg im Matchtiebreak! Vorsichtige Hoffnung keimte auf. Was dann in der zweiten Runde der Einzel ablief ließ uns nur noch erfreut staunen! Dia Evtimova bezwang die in der WTA um knapp 50 Plätze bessere Spielerin Marcinkevica. Ana Jovanovic setze sich glatt in zwei Sätzen gegen Dominice Ripoll durch. Julia Grabher, erst 18 Jahre alt und mitten im Abitur-Stress - gelang ein unglaublicher 2-Satz-Sieg über Zuzana Zlochova, laut Meldeliste Nr. 293 WTA. Um auf Nummer Sicher zu gehen, entschied sich Mannschaftsführer Jochen Laass – zusammen mit der Mannschaft – nicht nur auf ein starkes Doppel zu setzen nach dem 4:2-Zwischenstand. Diese Rechnung ging auf zum 6:3 Sieg – wenn auch mit einer kleinen Überraschung für uns alle: das ‚Jugend-Doppel’ Grabher und Gleixner holte den entscheidenden 5. Punkt! Am Sonntag hat unsere Mannschaft ‚Zwangspause’, weil das geplante Heimspiel gegen die zurückgezogene Mannschaft von Amberg ausfällt. So lehnen wir uns zurück und beobachten, wie unsere Verfolger am 16. Mai abschneiden. Unsere Damen sind noch einmal zu sehen im Heimspiel am 30. Mai, und grüßen bis dorthin vom 3. Tabellenplatz“

Bericht vom 2. Spieltag 2015

1. Damen

Heimspiel! Und endlich kein Regen! Die Gäste vom TC WB Würzburg hatten vom ersten Spieltag her schon ein sattes 7:2 auf dem Konto, und sie erwiesen sich als der erwartete starke Gegner. Schon in der ersten Runde, an Position 2 und 6, entwickelten sich Tennis-Krimis. (Action-Fotos siehe unter Club-News) Das Match zwischen Daniela Kix und der um 10 Jahre jüngeren Schwedin Ellen Allgurin vom Würzburger Team, aktive Tour-Spielerin und derzeit Nr. 362 der Welt, schien zunächst ‚wie erwartet’ für die starke junge Spielerin zu laufen – der erste Satz war – aus unserer Sicht – ganz schnell weg mit 1:6. Doch Erfahrung, ein unglaublicher Kampfgeist, und eine Betreuung auf der Bank durch unsere verletzte Lena Hofmann drehten das Match, und Dani erkämpfte sich mit einem 6:1 im zweiten Satz den Matchtiebreak. Auch da ließ Dani nicht locker und wir durften über ein 10:5 jubeln. Eva-Maria Hoch hatte es mit Sofia Raevskaia zu tun. Eva dominierte das Match klar mit 6:1 im ersten Satz – doch dann stellte die Gegnerin ihr Spiel komplett um. Eva kam mit den hohen weichen Bällen nicht gut zurecht. Nach einem 2:6 ging es in den Matchtiebreak, der enger nicht hätte sein können, aber leider 8:10 an Würzburg fiel. Derweil spulte an Position 4 unsere Julia Thiem ihr kraftvolles und laufstarkes Tennis ab, gegen die in der Deutschen Rangliste mit A45 geführten Maria-Fernanda Alves. Diese Spielerin war immerhin vor 10 Jahren noch die Nr. 109 der Welt. Julia beeindruckte mit einer ausgezeichneten Vorstellung in einem hochklassigen Match mit einem 6:3/6:3 Sieg. In der zweiten Runde ließ die unglaublich stark spielende Ekaterina Alexandrova, laut Meldeliste Nr. 234 der Welt, unserer neuen Nr. 1, Dia Evtimova, Nr. 310 der Welt, keine Luft, und gewann klar mit 6:0 / 6:2. An Position 5 konnte sich unser Neuzugang Ana Jovanovic mit erstklassigem Spiel und all ihrer Erfahrung gegen Aline Staudt mit 6:1 / 6:4 durchsetzen. Das absolut packendste Match entwickelte sich an Position 3 zwischen unserer Julia Grabher und Tena Lukas, WTA Nr. 426. Erst am Vortag war Tena Lukas als Siegerin in einem 10.000-$ Turnier in Bol, Kroatien, vom Platz gegangen, und war dann wohl etwas überrascht ob der Gegenwehr, die Julia leistete (zumindest ihre Schimpftiraden deuteten darauf hin). Julia, derzeit Nr. 752 der Welt, hat seit Ende Februar – wegen Abitur-Vorbereitung – kein Turniermatch mehr bestritten. Der erste Satz fiel an Lukas mit 2:6, doch dann spielte sich Julia so langsam frei. Im zweiten Satz zeigte sie unglaubliche Schläge, besonders krachende Vorhandschläge, die unsere Zuschauer begeisterten. Im Matchtiebreak (4:10), nach 6:4 im Zweiten – war bei Julia vielleicht doch schon die Mathe-Prüfung im Kopf, die sie am Montag fürs Abitur ablegen musste. So musste unser Team mit dem ungeliebten 3:3 in die Doppel gehen. Nachdem wir im letzten Spiel 2014 die schmerzliche Situation kennen gelernt haben, alle 3 Doppel zu verlieren, war das Zittern groß! Mannschaftsführer Jochen Laass hatte das richtige Händchen für die Aufstellung, und unsere Damen wuchsen in den Matches über sich selbst hinaus! Die LUPO Damen haben alle drei Doppel gewonnen und für einen wunderbaren 6:3-Sieg gesorgt! Schon am Donnerstag, 14. Mai, steht der nächste Spieltag, auswärts beim TC Olympia Lorsch, bevor.

Bericht vom 1. Spieltag 2015

1. Damen

Die Mannschaft vom TC BASF Ludwigshafen erwartete uns zum 1. Spiel der Saison 2015 – schon am 3. Mai! Es erwartete uns eine – von der Meldeliste her – beeindruckend starke Mannschaft, aber auch ein wunderschöner Club, wo wir herzlich empfangen und sehr gut betreut wurden. In so einem Ambiente, und bei so einem freundlichen und sportlich fairen Miteinander ist auch das Verlieren nur halb so schmerzlich. Die Erwartungen waren angesichts der Übermacht in der Mannschaftsstärke eher niedrig, zumal wir ‚reduziert’ anreisen mussten – wie die Süddeutsche titelte: eine Nr. 3, Lena Hofmann, die verletzungsbedingt ausfällt, eine Nr. 4 die nicht zur Verfügung stand, drei Spielerinnen des Kaders die wegen Abitur nicht antreten konnten. So war das 2:7 Ergebnis kein Wunder, und wir hatten Glück dass Ludwigshafen nicht noch viel stärker angetreten ist. Highlights gab es aber dennoch: Unsere neue Nr. 1, Dia Evtimova, beeindruckte in einem hochklassigen Match gegen Anna-Lena Friedsam, die Nr. 102 der Welt. Wer weiß, was passiert wäre wenn nicht beim Stand von 5:2 im ersten Satz die schnelle Regenunterbrechung gekommen wäre, nach der es in der Halle weiterging – auf einem Belag, der sich für unsere Spielerin sehr nachteilig auswirkte, zu einer Niederlage im Matchtiebreak. Daniela Kix zeigte ihre kraftvollen und kompromisslosen Schläge gegen Iva Mekovec aus Kroatien, derzeit Nr. 334 der Welt. Den ersten Satz, der mit 6:2 an Daniela ging, hat die Ludwigshafener Spielerin sicher nicht so erwartet. Sie wurde aber im Verlauf des zweiten Satzes immer stärker und sicherer, und konnte schließlich, nach einem 6:4, auch den Matchtiebreak für sich entscheiden. Julia Thiem an 3 lag schnell 3:0 in Führung gegen die Französin Gaelle Desperrier – doch der einsetzende Regen, in dem die Schiedsrichter für unseren Geschmack viel zu lange weiterspielen ließen, und das anschließende Spiel in der Halle, warfen Julia total aus der Bahn. Sie verlor 3:6 / 3:6. Ana Jovanovic spielt an 4 gegen Madeline Bosnjak ein hochklassiges Match, das von unglaublichem Kampfgeist beider Spielerinnen geprägt war. Ana drehte das Match nach verlorenem ersten Satz, und ließ sich nach 4:6 / 6:4 auch den Matchtiebreak (10:8) nicht nehmen. Kathi Bräutigam und Luba Schifris an Position 5 und 6 wehrten sich nach Kräften, die leider aber erwartungsgemäß nicht ausreichten. Fazit: Gute Anreise - ausgezeichnetes Hotel - fairer Spieltag - leider verloren - lange und anstrengende Rückreise. Wir sehen uns hoffentlich am 10. Mai ab 11 Uhr im LUPO, wenn wir gegen die Mannschaft vom TC Weiß-Blau Würzburg spielen!

Damen RAUF – gleich zwei Mal! Und fröhliche Weihnachten!

Es hat also doch noch geklappt mit dem Verbleib in der 2. Bundesliga für unsere erste Damenmannschaft! Große Freude! Die Spieltermine stehen seit einigen Wochen fest. Als südlichster Club in der 2. Bundesliga nehmen wir von Beginn an eine Spitzenposition ein: wir sind der Spitzenreiter im Bezug auf die Auswärts-Kilometer, die wir zurücklegen werden – nach Ludwigshafen, Lorsch und Stuttgart. Zuhause erwarten wir attraktive Mannschaften aus Würzburg, Amberg und Offenbach. Nachdem Rot-Blau Regensburg und Rüppurr Karlsruhe in der 1. Bundesliga spielen werden, kehrt vielleicht auch wieder etwas ‚Normalität’ in die Mannschaftsmeldungen der 2. Bundesliga ein. Mit den deutschen Spitzenspielerinnen Kerber, Lisicki und Görges wird man es 2015 schon mal nicht zu tun bekommen – aber wer weiß, welche Überraschungen noch bevorstehen. Dieses Geheimnis wird in der zweiten März-Hälfte gelüftet.

1. Damen
 

Der 6. Oktober 2014 war ein denkwürdiger Tag für unsere erste Damenmannschaft!
Zunächst hatte das Schicksal für die 5.-Platzierten der Liga 2014 den Abstieg vorgesehen – zwei Absteiger aus der ersten Damen-Bundesliga hätten drei Mannschaften aus der 2. Bundesliga Süd ‚hinausgeschoben’, während die 2. Liga Nord nur einen Absteiger zu verzeichnen hat.
Doch es kam anders. Zwar sehr bedauerlich für die erste Liga hat der amtierende Meister Bocholt die Mannschaft zurückgezogen. So kam Bewegung in beide Ligen, und auf einmal waren unsere ersten Damen wieder ‚drin’!
Lange überlegt wurde nicht, ob wir diese Chance wahrnehmen würden. Es nicht zu tun hätten wir unseren zweiten Damen nicht zumuten können, die sich zum zweiten Mal nach 2012 den Aufstieg in die Regionalliga Südost erspielt hatten. Diesen durften sie 2013 wegen damaligem Abstieg der ersten Damen nicht wahrnehmen. Nun hat es also geklappt, und der LUPO blickt einer außergewöhnlichen Saison entgegen – mit 6 oder 7 hochklassigen Heimspielen.
Zunächst verabschieden wir uns aber für dieses Jahr mit einem fröhlichen Weihnachtsgruss unserer 1. Damen der Saison 2014!

Bundesliga → 2. Bundesliga

Da(u)men rauf, Da(u)men runter in der 2. Bundesliga

1. Damen
Foto: Hemmerich
 
Heimspiele
(Spielbeginn immer 11 Uhr)
Auswärtsspiele
(Spielbeginn immer 11 Uhr)
        18.5.: SC SaFo Frankfurt —L'park 4:5
1.6.: L'park— TC Rüppurr Karlsruhe 1:8        
7.6.: L'park— BASF TC Ludwigshafen 2:7        
         8.6.: Eckert Tennis Team RB‌ Regensburg —L'park 6:3
14.6.: L'park— MTTC Iphitos 6:3        
        15.6.: Bieber Offenbach —L'park 5:4
 

8.7.2014Bundesligasaison 2014 - ein Fazit

Ffm
Sechs harte Spieltage liegen hinter uns – und ein sehr schlimmer Terminplan! Wieder einmal musste die Liga auf Turniertermine Rücksicht nehmen. So kam es zu einer unnötigen Spielpause von zwei Wochenenden im Mai, im Juni bescherte man der Liga dafür zwei Wochenenden, an welchen Samstag und Sonntag gespielt werden musste. Das wäre kein Problem als solches, ist es aber schon, wenn dazwischen noch eine Anreise von 400 km liegt.
Sportlich war die Liga sehr gut. Gegen uns zumindest: von den 6 Gegnern traten 4 Vereine gegen uns in ihrer besten Besetzung der Saison an. Wir waren – wie alle Jahre zuvor auch – ein sehr kompaktes Team – wir wollen, dass Tennis auch auf Bundesliga-Ebene einen Mannschaftscharakter behält. Leider konnte unsere neue Nummer eins, Nastja Kolar, die gesamte Saison verletzungsbedingt nicht antreten.
Alle drei Heimspieltage verwöhnten uns mit gutem Wetter. Dass gegen die Mannschaft von Karlsruhe Rüppurr für uns nicht viel zu holen sein würde, war mit einem Blick auf die Meldeliste klar. Ähnlich verhielt es sich mit der Mannschaft von BASF Ludwigshafen. Doch hier wäre mehr möglich gewesen für unsere Damen, wenn nur der eine oder andere Tiebreak einen Satz oder ein Match für anstatt gegen uns entschieden hätte.
Ein Highlight – auch für die zahlreichen Zuschauer – war das Lokalderby gegen den MTTC Iphitos. Auch unsere Nachbarn traten gegen uns in der besten Besetzung der Saison an, doch zum Schluss waren wir an diesem Tag die verdienten Sieger mit 7:2! Aber auch wenn Iphitos gegen uns die Nummer 2, Dia Evtimova, einsetzte, die vorher noch gar nicht gespielt hatte, war die Begegnung insgesamt eine mannschaftssportliche Demonstration:
Bei beiden Mannschaften standen sich neben zwei ausländischen vier deutsche Spielerinnen gegenüber. So manch anderer Verein sollte mal darüber nachdenken, dass Mannschaften in der Zweiten Bundesliga idealerweise eine Mischung sein sollten, in der noch Raum für deutsche (Nachwuchs-) Spielerinnen bleibt!
Gleich nach diesem anstrengenden Spieltag ging es zur letzten und alles entscheidenden Begegnung ins 400 km entfernte Offenbach. Dort lief vieles schief – Bieber Offenbach gelang etwas, was gar nicht so oft vorkommt: sie konnten einen 2:4 Rückstand nach den Einzeln drehen zu einem 5:4 Sieg. Wir hatten in der Eile des Aufbruchs nach Offenbach wohl vergessen, einen Glücksbringer einzupacken!
Nun, ein Unglück kommt selten alleine – heißt es. Normal gibt es ja nur zwei Absteiger. Aber beide Süd-Vereine in der ersten Bundesliga, Amberg und Waldau Stuttgart, patzten und stiegen ab – das bedeutet, dass man mit einem 5. Platz in der zweiten Bundesliga Süd auch zu den Absteigern gehört.
Was die nächste Saison bringen wird steht noch in den Sternen: Regionalliga, oder doch eine Teilnahme an der 2. Bundesliga als Nachrücker? Wir werden sehen. Erfreuen Sie sich in der Zwischenzeit an einer Photo-Auswahl unserer wirklich hübschen ersten Damen beim letzten Heimspieltag im Lokalderby gegen Iphitos! (siehe unten).

8.7.2014Fotogalerie Spieltag 14.6.2014

11.6.2014Spiele gegen Ludwigshafen und Regensburg

Keine Pfingstpause in der Bundesliga!

Vorstellung der Mannschaft in Regensburg
Gleich am Samstag, 7. Juni, ging es weiter für unsere 1. Damen mit einem Heimspiel gegen die
Mannschaft von BASF TC Ludwigshafen. Es war bereits das vierte Aufeinandertreffen mit diesem
Verein, und so herrschte von Beginn an eine freundlich-freundschaftliche Stimmung.
Natürlich waren wir nicht glücklich darüber, dass für die Mannschaft von Ludwigshafen, die insgesamt stark aufgestellt war, auch noch deren Nummer 1 der Meldeliste ins Geschehen eingreifen konnte.
Es entwickelte sich ein hochklassiger Spieltag. Zumindest viele Sätze hätten knapper nicht sein können: über 4 erste Sätze entschied erst der Tiebreak, 2 Matches wurden auch erst im Matchtiebreak entschieden. Leider kamen aber unsere Damen an diesem Tag mit Tiebreak/Matchtiebreak überhaupt nicht zurecht. Unglaublich aber wahr: kein einziger wurde gewonnen!
Überzeugt hat einmal mehr Masa Zec-Pescirik an Position 1 gegen die Nr. 1 von Ludwigshafen, Laura Thorpe. Ebenbürtig im Ranking (WTA 274 / WTA 271), konnte Masa die Französin mit 6:2/6:1 klar in Schach halten. Auch Luisa Huber punktete an Position 6 mit 6:0/6:1 gegen Svenja Weidemann. Die Hoffnung, nach dem Zwischenstand 2:4 vielleicht doch noch etwas drehen zu können in den Doppeln, schwand schnell! Nachdem der erste Satz des Doppels Nr. 1 im Tiebreak an Ludwigshafen gefallen war, waren allen unseren Damen irgendwie die Flügel gebrochen – alle 3 Doppel hat Ludwigshafen gewonnen zum Endstand 2:7.
Gleich am Sonntag in aller Frühe brachen wir dann auf zu unserem Spiel beim TC Rot-Blau Regensburg. Dort war alles bestens und sehr professionell organisiert. Fast schon ‚Erstliga-Atmosphäre’, mit Ballkindern, Vorstellung der Mannschaften und musikalischer Untermalung in den Pausen. Auch unsere Gegnerinnen waren ‚erstliga-verdächtig’, angefangen mit der an Nr. 1 spielenden Südafrikanerin Chanelle Scheepers, die zum Meldetermin auf Position 70 in der Weltrangliste zu finden war. Im Grunde war es eine gute Leistung unserer Damen, die an diesem Tag ohne unsere Nr. 1 antreten mussten, dass sie ein Ergebnis von 3:6 erzielten Die Siegpunkte holten Sonja Larsen, Luisa Huber und Jasmin Steinherr mit Luisa im Doppel.
Nun kämpfen wir also gegen den Abstieg am kommenden Wochenende – aber wir geben die Hoffnung auf den Klassenerhalt nicht auf!


 

19.5.2014Bericht vom Spiel bei SaFo Frankfurt

Nach dem überraschenden Sieg von Liga-Neuling SaFo (Sachsenhausen-Forsthausstrasse) über den ausgemachten Aufstiegskandidaten Rüppuhr Karlsruhe – mit Namen wie Kerber und Lisicki in der Meldeliste – fuhr die Mannschaft vom TC Grün-Weiss Luitpoldpark etwas nervös Richtung Frankfurt zu ihrem ersten Spiel der Saison 2014. Es entwickelte sich ein mehr als spannender Spieltag mit hochklassigen Tennisbegegnungen. Aus der ersten Runde – Einzel Nr. 2, 4 und 6 – ging SaFo mit einem 2:1 Vorteil heraus. Julia Thiem an Position 6 lieferte eine sehr überzeugende Leistung ab gegen Lea Schneider mit einem 6:2 / 6:4 Ergebnis. Zwar steht Lea Schneider mit Deutscher Rangliste 272 deutlich hinter Julia Thiem, doch sie hatte gerade erst Katharina Werner von Rüppuhr, Rangliste 86, geschlagen. Der LUPO-Neuzugang Sonja Larsen musste der Nervosität im ersten Bundesliga-Einsatz Tribut zollen. Gegen SaFo Mannschaftsführerin Noemi Hemmerich unterlag sie im Einzel in zwei Sätzen 6:7 / 3:6. Ein absolut hochklassiges Match an Position 2 sahen die Zuschauer zwischen Lena-Marie Hofmann vom Luitpoldpark und Ivana Lisjak. Bei beiden Sätzen brachte erst der Tiebreak die Entscheidung – leider beide Male zu Gunsten der erfahrenen, 27-jährigen Kroatin, deren höchstes Ranking vor einigen Jahren noch Nr. 95 der Welt war. Ähnlich verhielt es sich mit dem Einzel an Position 1. Masa Zec-Peskiric vom Luitpoldpark musste es mit Irina Falconi aus den USA aufnehmen. Falconi, zum Meldezeitpunkt Nr. 130 der Welt, überzeugte mit unerhört sicheren, kraftvollen Schlägen. Masa, die rund 130 Plätze schlechter steht in der Weltrangliste, konnte – nachdem der erste Satz erst im Tiebreak zu Gunsten SaFo entschieden wurde, im zweiten Satz nicht mehr dagegen halten. Endstand war 7:6, 6:2 für SaFo. An Position 5 holte die LUPO Mannschaftsführerin Jasmin Steinherr einen klaren und überzeugenden Sieg mit 6:1, 6:0 gegen Sophie Clößner heraus. Die für LUPO spielende Wienerin Daniela Kix hatte es mit Alina Hölzel zu tun. Hier keimte für SaFo phasenweise Hoffnung auf, doch letztlich fiel dieses Match mit 6:3, 6:4 an den Luitpoldpark. Da war es, das ungeliebte 3:3 nach den Einzeln! In der Folge bewies Jasmin Steinherr in ihrem ersten Einsatz als Mannschaftsführerin ein gutes Gefühl für die Doppel-Aufstellung. Sie baute darauf, die Doppel 2 und 3 zu gewinnen. Ganz schnell besorgte das das Doppel Nr. 3, Kix + Larsen, zu Null. Während Doppel Nr. 1, Zec-Peskiric + Thiem in den Match-Tiebreak gingen, sorgten Jasmin Steinherr und Lena Hofmann mit 6:3, 6:4 für den erlösenden fünften (Sieg-)Punkt! In der Freude darüber ging der Matchtiebreak von Doppel Nr. 1 schnell verloren – zum 5:4 Endstand für den TC GW Luitpoldpark! Erwähnenswert ist die überaus sportliche und freundliche Atmosphäre, in welcher diese Begegnung ablief. So stellt man sich Bundesliga-Spiele vor!

In den nächsten Tagen und Wochen stellen wir an dieser Stelle unsere langjährigen Mannschaftsmitglieder der ersten Damen vor:

27.4.2014Daniela Kix, die Sharapova des österreichischen Tennis!

Daniela Kix, Jahrgang 1984 - diese Bezeichnung fanden wir in einer Presse-Mitteilung im Internet. Und wenn man Dani so anschaut, ist das optisch nicht so weit hergeholt. Daniela Kix aus Wien ist eine unserer ‚reiferen’ Spielerinnen. 2006 beendete sie bereits ihre Profi-Karriere – praktisch bevor die ‚Neuzeit’ des Damen-Tennis im LUPO begann. Damals war Dani gerade 22 Jahre alt und sie hatte sich bis auf Nummer 190 in der Weltrangliste vorgespielt. Eigentlich kein Grund, um aufzuhören sollte man meinen. Aber es hat ja kaum einer eine Ahnung, wie hart das Leben auf der ‚Tour’ ist und welche finanziellen Belastungen junge Leistungssportler/innen und ihr Umfeld tragen müssen, selbst wenn sie schon so weit gekommen sind! Dani’s Weg wurde ein anderer: Ausbildung und Beruf - Tennis nur noch ‚nebenbei’, aber auf sehr hohem Leistungsniveau. Dieser Weg führte sie im Herbst 2010 in den Luitpoldpark. Seit 2011 ist sie nun ein Teil unserer Mannschaft. Daniela macht unseren Fans und Zuschauern viel Freude. Sie spielt ein sehenswertes Tennis, und ihre gnadenlos scharfe Vorhand kann alle begeistern! Auf nationaler Ebene in Österreich ist Daniela immer noch sehr aktiv und erfolgreich! Im Freien ist sie seit September 2013 noch die amtierende Staatsmeisterin, gerade jetzt erst im März 2014 erreichte sie bei der Staatsmeisterschaft in der Halle den ausgezeichneten 2. Platz! Wir freuen uns auf die Einsätze von Dani für die LUPO Damen!

19.4.2014Lena liebt Tennis!

Schon seit frühester Kindheit hatte man Mühe, sie vom Platz runter zu bekommen – so erzählte uns ihre Mutter. Mit nur 10 Jahren griff Lena schon ins Turniergeschehen ein und begann, Titel zu sammeln. Sie gehörte zum Förder-Kader in Unterfranken, doch so bald wie möglich wurde Lena ins Bayerische Leistungszentrum in Oberhaching aufgenommen – ein großer Schritt – weg aus dem heimischen Marktbreit – für die damals erst 15-jährige Lena. Kurz danach lernten wir uns kennen – Lena wurde im Jahr 2008 ein LUPO-Mädel, feierte tolle Siege in und mit der Mannschaft. Zusammen feierten wir schon 2x Aufstieg, mussten einen Abstieg hinnehmen und gemeinsam überstanden wir die ‚Abitur-Seuche’. Nach bestandenem Abitur 2013 gelang es Lena, sehr schnell, sich bis auf WTA Ranglistenplätze um die 300 vorzuspielen. Neben den Turnieren hat Lena ein Fernstudium in Internationalen Business- und Sportmanagement begonnen. Doch Lenas großes Ziel für die nächsten Jahre ist es, sich noch weiter in der Weltrangliste zu verbessern. Ihr Können und beeindruckender Kampfgeist würden das möglich machen – was fehlt, sind die finanziellen Mittel: Lena braucht Unterstützung, um überhaupt die Reisekosten zu den notwendigen Turnierteilnahmen bestreiten zu können! Als Mannschaftsspielerin war Lena bisher eine zuverlässige Punkte-Lieferantin. Als ‚LUPO-Mädel’ ging sie im Einzel und Doppel im Laufe der letzten Jahre 46 Mal siegreich vom Platz. Wir freuen uns auf die Saison 2014 mit Lena!

9.4.2014Eva-Maria Hoch: Tirol läßt grüßen!

Im Winter 2006/2007 fiel unserem Präsi im Leistungszentrum Oberhaching eine gute, hübsche, und immer freundliche Spielerin auf – eine Tirolerin! Lange dauerte es nicht, bis der Kontakt geknüpft war – zu Eva-Maria Hoch. Das war der Anfang vom ‚Alpenpower-Team’ im LUPO. Eva trug 2007 zum Aufstieg in die Regionalliga bei. Im August desselben Jahres wurde Eva Bayerische Meisterin, in der Weltrangliste hatte sie die Schallmauer der Top 500 geknackt – und wir haben uns auf die Saison 2008 mit Eva gefreut. Doch dann kam alles anders – denn dann kam ‚Jonas’, ihr kleiner Sohn, der dieses Frühjahr schon 6 Jahre alt wird! Das änderte viel in Eva’s Leben, doch der LUPO und Eva sind sich treu geblieben! Pünktlich zum Aufstiegsspiel in die zweite Bundesliga, am letzten Spieltag 2008, stand Eva erstmals nach der Geburt wieder auf dem Platz. Über Eva gäbe es noch so viel zu erzählen: Z.B. dass sie in der Jugend eine ausgezeichnete Ski-Rennläuferin war, die damals oft gegen eine gewisse Maria Riesch antrat – sogar in einigen Ski+Tennis Kombinations-Wettbewerben. Neben den familiären und beruflichen Aufgaben hat Eva zielstrebig ihre Ausbildung verfolgt. Heute ist sie eine von ganz wenigen weiblichen Tennistrainerinnen mit der höchsten Trainerausbildung Österreichs. In Innsbruck beim i.e.V trainiert Eva den Leistungs-Nachwuchs. Ganz frisch, erst Ende März 2014 hat sie die Prüfung zur ‚Staatlich geprüften Athletic-Fitness-Koordinations Trainerin bestanden, und rundet somit das berufliche Profil noch weiter ab. Ihre wichtigste und schönste Aufgabe ist aber ihr Sohn Jonas, der auch schon gerne mit der Mama in den LUPO kommt.

29.3.2014Julia Thiem, unsere niederbayerische Geheimwaffe

Im Sommer 2006 hat sich Julia Thiem entschlossen ab der Saison 2007 für die LUPO Damen anzutreten. Damals, mit gerade 17 Jahren, musste Julia noch um einen Stammplatz in der ersten Mannschaft kämpfen. Doch es dauerte nicht lange – bald war Julia eine ‚Bank’ an Position 6, die von vielen Gegnerinnen unterschätzt wurde. Im Jahr 2011 war Julia gar in der gesamten (damals eingleisigen) 2. Bundesliga die einzige Spielerin, die die Einzel an allen Spieltagen bestritt, und immer siegreich vom Platz ging!
Julia Thiem vertritt bei vielen Turnieren den Club auch nach außen hervorragend! Allein 4 Mal war Julia Münchner und Oberbayerische Meisterin. Auch den Titel der Internationalen Niederbayerischen Meisterin hat sie schon gewonnen, genauso wie das Turnier der German-Masters-Serie in Forchheim. Nebenbei hat Julia in den vergangenen Jahren ein ‚Einser-Abitur’ hingelegt. Im Studium ist sie schon sehr weit – als künftige Grundschullehrerin. Natürlich hat sie auch die Tennistrainer-Ausbildung absolviert und arbeitet auf dem Platz viel mit kleinen Kindern. Seit 2013 bringt Julia ihre vielen Fähigkeiten im Tennispark Oberschleißheim ein, einem Oberbayerischen Leistungszentrum für talentierte Jugendliche – ob sie nun trainiert mit den jungen Spielerinnen, die dort ihre Trainingsheimat haben, oder ihnen bei den schulischen Anforderungen hilft. Wir fassen zusammen: Julia ist eine rundum positive Erscheinung, und das auch noch optisch!

24.3.2014Mit ‚Bräuti’ fing alles an!

‚Bräuti’ ist Katharina Bräutigam. Sie war die erste Spielerin, die in unseren Club kam, als der Präsident beschloss, wieder eine schlagkräftige Damenmannschaft aufzubauen. Das war 2006, also vor 8 Jahren. Kathi Bräutigam war damals 15 Jahre alt, Schülerin, und lebte im Tennis Landesleistungszentrum in Oberhaching. Kathi verhalf unseren Damen zum Wiederaufstieg aus der Bayernliga in die Regionalliga, und im Jahr darauf in die zweite Bundesliga. Leider musste Kathi schon in jungen Jahren immer wieder mit Verletzungen kämpfen, was schließlich dazu führte, die Verfolgung einer Profi-Karriere aufzugeben. Mittlerweile hat sie das Abitur in der Tasche, studiert in München Lehramt Sport und Mathematik und hat nebenbei noch eine B-Trainerausbildung absolviert. Im LUPO ist Kathi immer noch eine wertvolle Spielerin im Bundesliga-Kader, besonders für Doppel-Einsätze.Ihre ‚Mission’ ist allerdings die Mannschaftsführung der zweiten Damenmannschaft in der Bayernliga, wo viele ambitionierte Spielerinnen unseres Kaders unter ihren Fittichen sind – Spielerinnen, die heute so alt sind wie ‚Bräuti’, als sie damals zu uns kam. Bräuti’s Ziel im Tennis ist es, ein LUPO-Mädel zu bleiben und mit ihrer zweiten Damenmannschaft aufzusteigen. Im Leben wünscht sie sich erst einmal, das Studium abzuschließen und eine gute Anstellung als Lehrerin zu bekommen. Ein ‚Sonderziel’ für 2014 ist es, den ‚Brettl-Auftritt’ vom vergangenen November, zusammen mit Lena Hofmann, noch zu toppen!

Januar 2014

Die erste Damenmannschaft unseres Clubs ist nach einem Jahr Pause zurück in der 2. Bundesliga Süd! Schon schnell war in der Regionalliga klar, dass die 2. Bundesliga auch die Bühne ist, wo die LUPO-Damen hingehören. In einer souverän gespielten Saison gaben sie nur 10 Matches ab und wurden so zum verdienten Meister der Regionalliga Südost und zum Aufsteiger. Die Vorbereitung für die Spielsaison ist in vollem Gange. Spannend wird es Ende März, wenn die namentlichen Mannschaftsmeldungen veröffentlicht werden. Einige ‚Knaller’ sind allerdings schon bekannt: der TC Rüppurr Karlsruhe führt Angelique Kerber und Sabine Lisicki im Kader, bei Rot-Blau Regensburg wartet man mit Julia Görges auf. Fest steht auch schon der Spielplan 2014, den Sie oben sehen. Wir hoffen auf viele Fans bei den Heimspielen! Regensburg als Auswärtstermin wäre ja auch nicht aus der Welt – und wer weiß – vielleicht gibt es für uns ein Wiedersehen mit Julia Görges!
 
Letzte Änderung 17.6.2017, 8:06:14.